Aktuelle Warnung: Phishing-Kampagne „EvilTokens“
Neue Phishing-Welle im Umlauf
Aktuell werden verstärkte Phishing-Kampagne unter dem Namen „EvilTokens“, die gezielt auf Microsoft-Benutzerkonten abzielt, beobachtet.
Das Gefährliche an dieser Angriffsmethode:
Die Angreifer nutzen original wirkende Microsoft-Anmeldeprozesse, die von echten Login-Seiten kaum zu unterscheiden sind.
Warum diese Angriffe besonders kritisch sind
Im Unterschied zu klassischen Phishing-Versuchen reicht es hier nicht aus, nur „vorsichtig zu sein“:
- Selbst wenn Sie sich auf einer scheinbar echten Microsoft-Seite anmelden
- und zusätzlich die 2-Faktor-Authentifizierung (MFA) bestätigen
kann Ihr Zugang in diesem Moment von Angreifern übernommen werden.
Der Angriff erfolgt in Echtzeit – Ihre Anmeldung wird praktisch „mitgenutzt“.
Woran Sie solche Angriffe erkennen können
Achten Sie besonders auf:
- Unerwartete E-Mails mit Login-Aufforderungen
- Hinweise auf „dringende Aktionen“ oder Zeitdruck
- Links zu Anmeldeseiten innerhalb von E-Mails
- Ungewöhnliche Absender oder kleine Abweichungen in der Adresse
Wichtig: Die eigentliche Login-Seite kann dabei komplett echt aussehen.
So schützen Sie sich effektiv
Keine Anmeldung über E-Mail oder Teams -Links
Öffnen Sie Microsoft- oder Cloud-Dienste niemals direkt aus einer E-Mail
heraus.
Verwenden Sie ausschließlich:
- gespeicherte Lesezeichen
- manuell eingegebene Webadressen
Bleiben Sie misstrauisch bei Zeitdruck, Angreifer setzen gezielt auf Stress und schnelle Reaktionen.
Hinterfragen Sie jede Anmeldung. Auch scheinbar legitime Login-Aufforderungen sollten geprüft werden.
Was tun im Ernstfall?
Wenn Ihnen eine E-Mail oder Anmeldung verdächtig vorkommt:
- Nicht auf Links klicken
- keine Zugangsdaten eingeben
- Vorgang sofort Abbrechen
- IT-Support informieren
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Meta beginnt KI-Training mit persönlichen Daten
Datum: 21.05.2025
Bislang wurde die KI-Technologie von Meta nicht mit den Facebook- und Instagram-Daten europäischer Nutzer:innen trainiert. Das soll sich nun ändern: Ab Ende Mai 2025 will Meta die Daten aller volljährigen europäischen Nutzer:innen von Facebook und Instagram für das Training der eigenen KI-Anwendungen einsetzen. Mit den Daten sollen dann KI-basierte Dienste des Unternehmens wie der Meta-AI-Chatbot auf WhatsApp oder Sprachmodelle wie Llama trainiert werden.
Hier finden Sie das jeweilige Wiederspruchsformular für Instagram und Facebook:
https://help.instagram.com/contact/767264225370182
https://www.facebook.com/help/contact/712876720715583
Microsoft Windows – Kritische Schwachstelle in Windows OLE (Outlook)
Datum: 14.01.2025
BSI Warnung vor kritischer Gefährdung
Bereits das Betrachten in der Vorschau einer manipulierten E-Mail kann dazu führen, dass auf dem betroffenen System, Schadcode ausgeführt werden kann.
Kennung: CVE-2025-21298
Bisweilen verhielt es sich so, dass ein User eine Interaktion am PC ausführen musste, um auf seinem System eine Malware auszuführen. Bei der aktuelle Sicherheitslücke, ist dies nicht nötig. Alleinig die Vorschau in Outlook einer manipulierten Mail reicht aus, um den darin enthaltenen Schadcode auszuführen.
Wie können Sie sich aktuell schützen?
Um sich vor der aktuellen Bedrohung in Outlook zu schützen muss der aktuell von Microsoft bereitgestellte Patch unbedingt eingespielt sein. Beim letzten Patch Day am 15.01 wurde der passende Patch veröffentlicht.
Der schnellste Weg um dieses zu kontrollieren
„Windows-Taste+R“ drücken und den Befehl „appwiz.cpl“ eingeben. Anschließend auf Installierte Updates klicken. In der Liste nach der KB-Nummer schauen:
Win 11 aktuelle Version 24H2: KB5050009
Win 11 davor: KB5050021
Win 10: KB 5049981